head 1.4; access; symbols; locks; strict; comment @% @; 1.4 date 2002.03.19.13.50.58; author ingo; state Exp; branches; next 1.3; 1.3 date 2002.03.16.17.50.38; author ingo; state Exp; branches; next 1.2; 1.2 date 2002.03.16.14.08.13; author ingo; state Exp; branches; next 1.1; 1.1 date 2002.03.16.13.43.41; author ingo; state Exp; branches; next ; desc @@ 1.4 log @*** empty log message *** @ text @\documentclass{article} \begin{document} \section{Funktioniert Freie Software "uberall?} Wenn man so Freie Software betrachtet und schaut was eine normale GNU/Linux Distribution alles leisten kann, stellt sich die Frage ob sich dieses funktionierende 'Konzept' auf alle Bereiche der Software ausweiten laesst. Der Folgende Abschnitt wird mehrere Bereiche von Software beleuchten und Prognosen aufstellen wie sich Freie Software dort verhalten und entwickeln wird. \subsection{Office, EMail und Co.} F"ur den Ottonormal PC Benutzer ist zum arbeiten im wesentlichen eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Internetbrowser und das verschicken von EMails wichtig, zumindestens wenn man mal danach geht was bei einem normalen PC so alles vorinstalliert ist. Wenn man eine GNU/Linux Distribution heute betrachtet stellt man schnell fest das die wesentlichen Bed"urfnisse schon recht gut abgedeckt sind. Es gibt mit StarOffice eine komplette Office Suit, die zwar Closed-Source ist, aber dessen Nachfolger Open Office unter der GNU GPL steht. Wenn Open Office also in ein paar Monaten released wird steht eine Freie Office Suit zur verf"ugung. Daneben gibt es noch LaTeX, KOffice, Abiword und Gnumeric die ebenfalls die Office Bed"urfnisse des Nutzers bedienen k"onnnen. Bei EMail sieht es prinzipiell "ahnlich aus, es gibt divierse Freie EMail Clients, wie KMail, mutt und Evolution. Als Internet Browser stehen mit Konqueror und Mozilla zwei Freie Alternativen zu dem Microsoft Internet Explorer zur verf"ugung. Im Heimbereich ist also die Basisversorgung durch Freie Software gegeben, wenn auch manche der neueren Programme noch relative jung sind. Probleme d"urften hier Teilweise aber noch Finanzverwaltungs Software und "ahnliches sein, aber auch hier gibt es mit GnuCash eine Freie Alternative. \subsection{Server Software} Im Gegensatz zu Office Software, bei der die Freie Software der komerziellen noch ein klein bischen hinterherhinkt, ist das bei Web Server Software, eher genau umgekehrt. Der Apache, der der weltweit meist genutzte Webserver ist [FIXME: Netcraft], war schon immer Freie Software. PHP, Zope und "ahnliche f"urs Web gemachte Scriptsprachen sind ebenfalls Freie Software. "Ahnlich sieht es im Bereich von Mail-Servern aus, mit Sendmail, Postfix und Exim steht hier hinreichend viel und vor allem auch viel eingesetzte Freie Software zur verf"ugung. Properit"are Software hinkt hier teilweise hinterher, nicht zu letzt weil im Bereich des Internets Freie Software und Offene Standards schon immer eine antreibende Kraft waren. \subsection{High-End Software} Mit High-End Software[FIXME: Bloeder Name], ist Software gemeint die nicht f"ur den Privatkunden gemeint, ist sondern vor allem, bzw. nur, im \emph{Business to Business} Bereich genutzt wird. Als Beispiel w"aren hier 3D Software Tools wie Maya oder Lightwave3D anzuf"uhren wie sie in diversen Film Produktionen genutzt werden. In diesem Bereich hat Freie Software in der Regel kaum etwas zu bieten, da hier schlichtweg nur geringer Bedarf beim Privatkunden herrscht solche Software einzusetzten, bzw. f"ur einen einzigen Programmierer ist solche Software kaum zu entwickeln. F"ur Firmen besteht ebensowenig Anreichz solche Produkte als Open Source frei zu geben. Es ist als nicht davon auszugehen, das sich daran in n"achster Zukunft etwas "andern wird, letztendlich weil der Bedarf einfach nicht da ist. \subsection{Spiele} Spiele sind letztendlich ein weiter wichtiger Teil an Software die der Ottonormal Benutzer gerne h"atte, im Gegensatz zu Office Software gibt es hier bei Freier Software aber keine grossartigen alternativen zu Proprit"aren Spielen. Woran liegt das? Im wesentlichen liegt es wohl daran das Freie Software dort erfolgreich ist wo es um langlebige Software geht, also Software die noch in zwei oder f"unf Jahren n"utzlich ist. Bei Spielen ist das anders, Spiele sind im wesentlichen \emph{Wegwerfprodukte}, das heisst in zwei Jahren interessiert sich kaum noch einer f"ur ein Spiel von heute. Ausserdem stellt ein Spiel eine Recht hohe Anforderung nicht nur an die Programmierer, sondern auch an die K"unstler, den ein Spiel ist im wesentlichen nicht programmiert sondern, besteht im wesentlichen aus Grafik, Sound und Gameplay. Ein durchschnittliches Spiel hat etwa 250'000 Zeilen Code und kann damit Problemlos mit den gr"osseren Freien Software Projekten mithalten (Apache, Gimp und Co.). Bei Spielen hat Freie Software desweiteren noch das Problem, das Spiele in der Regel von geschlossenen Teams Entwickelt werden, was auch n"otig ist um konsistens in das Spiel zu bringen. Da Freie Software in der Regel verteilt ist, verkompliziert die Sache noch zus"atzlich. Desweiteren mangelt es im Bereich der Freien Software auch noch an wichtigen Tools die f"ur die Entwicklung von Modernen 3D Spielen n"otig sind, im wesentlichen sind das Tools zur Modelierung von 3D Modellen. Hier k"onnte eventuell Blender, der jetzt nach dem Bankrott von NaN[FIXME: footnote] eventuell Freie Software wird oder PrettyPolyEdit[FIXME: footnote] eine Alternative werden. Aber es besteht zumindestens in einigen Bereichen Hoffnung das Freie Software eine Alternative werden kann. Als Beispiel w"aren hier die Massiv Multiplayer Online RPG (kurz MMORPG) zu erw"ahnen, deren Engwicklungsmodell scheint deutlich n"aher an Freier Software zu sein als das bei erk"ommlichen Spielen der Fall ist. Vor allem sind MMORPGs keine Wegwerfprodukte, bieten "uber einen l"angeren Zeitraum eine immer gr"osserwerdene und erweiterbare Spielewelt. Das WorldForge[FIXME: footnode] bietet solch eine Platform auf der sich zuk"unftige MMORPGs etablieren k"onnten. Ein weiterer Punkt wo Freie Software eine Rolle Spielen k"onnte, ist nicht so sehr bei den Spielen selbst, sondern bei den darunterliegenden Libraries und Engines. Engines und Libraries sind letztendlich der Teil eines Spiel der nicht nach dem Release weggeworfen wird, sondern eventuell in weiteren Spielen verwendet werden kann. Hier k"onnten Freie Engines also in der Tat f"ur einige Firmen zu einer alternative werden. Wobei allerdings auch eine Engine in der Regel nicht viel l"anger als zwei Jahre h"alt, danach ist sie veraltet und w"urde von der Hardware im Grunde "uberholt. Game Libraries halten in der Regel aber noch ein gutes St"uck langer, da sie weniger auf eine konkrete Hardware zugeschnitten sind. Als Beispiele von Game SDKs w"aren hier \emph{CrystalSpace}\footnote{http://crystal.sourceforge.net/}, \emph{ClanLib}\footnote{http://www.clanlib.org}, \emph{SDL}\footnote{http://www.libsdl.org} und \emph{plib}\footnote{http://plib.sourceforge.net/} anzuf"uhren, die auch Teilweise schon in komerziellen Produkten genutzt werden. Eine weitere Thematik im Bereich der Spiele die eine Hoffnung f"ur Freie Software sein k"onnte ist das Mod-Development. Damit bezeichnet man Modifikationen zu fertigen Spielen. Zum Beispiel neue Waffen, Models oder Levels f"ur einen Ego-Shooter, neue Flugzeugtypen f"ur einen Flugsimulator oder "ahnliches. In den letztend Jahren hat sich die Mod Szene enorm vergr"ossert und bei neueren Spielen wird inzwischen auch sehr viel Wert darauf gelegt das sie relativ leicht zu modifizieren sind. Die Mods werden dabei von kleinen freiwilligen Teams zusammen gebastelt und kostenlos verteilt. Die Entwicklung geschieht also in der Regel "ahnlich wie bei Freier Software ohne das zwangl"aufig komerzielles Interesse dahinterstehen muss. [FIXME: CounterStrike..] So gesehen heisst also der Mangel der im Augenblick an Freien Spielen herrscht nicht zwangsl"aufig das es nie welche geben wird, t"ats"achlich zeigt er eher das Freie Software in diesem Bereich noch nicht besondersweit gekommen ist und sich n"otige Ver"anderungen erst in den letztend Jahren ergeben haben, zB. Unterst"utzung f"ur 3D-Grafikkarten und "ahnliches, die Zwingende Voraussetzungen f"ur Spiele sind. Es d"urften also vermutlich mit der Zeit auch ein paar Freie Spiele zustande kommen, aber das h"angt wohl nicht zuletzt von den Nutzerzahlen von GNU/Linux und "ahnlichen Systemen hab, den Momentan benutzen die meisten potentiellen Spieleentwickler wohl noch Windows. \end{document} @ 1.3 log @*** empty log message *** @ text @d4 1 a4 1 \section{Freie Software "uberall?} d9 1 a9 1 ausweiten laesst. Der Folgende abschnitt wird mehrere Bereiche von d11 1 a11 1 dort verhalten kann. d18 10 a27 10 geht was bei einem fertig PC so alles dabei ist. Wenn man eine GNU/Linux Distribution heute betrachtet stellt man schnell fest das die wesentlichen Bed"urfnisse schon recht gut abgedeckt sind. Es gibt mit StarOffice eine komplette Office Suit, die zwar Closed-Source ist, aber dessen Nachfolger, Open Office, Freie Software ist. Wenn Open Office in ein paar Monaten released wird steht also eine Freie Office Suit zur verfuegung. Daneben gibt es noch LaTeX, KOffice, Abiword und Gnumeric die ebenfalls die Office bed"urfnisse des Nutzers befriedigen k"onnnen. Bei EMail sieht es prinzipiell "ahnlich aus, es gibt divierse Freie EMail Clients, wie KMail, mutt und Evolution. Als d32 2 a33 1 gegeben. Probleme d"urften hier Teilweise aber noch Finanzverwaltungs d35 1 a35 1 Alternative. d38 1 a38 1 \subsection{Web Software} d42 2 a43 2 Server Software, eher genau umgekehrt. Der Apache, der der meist genutzte Webserver ist [FIXME: Netcraft], war schon immer Freie d48 3 a50 1 zur verf"ugung. d54 14 d109 40 a148 6 Das Engine Development ist ein weiterer Punkt wo Freie Software eine Rolle Spielen k"onnte. Engines sind letztendlich der Teil eines Spiel der nicht nach dem Release weggeworfen wird, sondern eventuell in weiteren Spielen verwendet werden kann. Mod-Development @ 1.2 log @aue @ text @d83 15 a97 2 Software eine alternative werden kann. Als Beispiel w"aren hier die Massiv Multiplayer Online RPG zu erw"ahnen. Oder das Engine development @ 1.1 log @Initial revision @ text @d71 3 a73 4 auch n"otig ist um konsistens in das Spiel zu bringen. d75 6 d82 3 @